Das Ziel ist es, überflüssig zu werden

Es gibt noch viel zu tun in Sachen Queer-Politik

Mit der ‚Ehe für alle‘ ist ein riesen Schritt zur Gleichberechtigung getan, doch es gibt noch viel zu tun bis Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle Menschen in der Mitte der Gesellschaft, diskriminierungsfrei leben können.

Mir meinem Mann, Georg Berner-Waindok durfte ich jetzt dem Jeverschen Wochenblatt ein Interview geben. Danke dafür auch an Helena Kreiensiek.

Im Verein QUEERströmung e.V. engagieren wir uns seit 4 Jahren für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung. Aber in dieser Sache sind wir bereits seit 1991 gemeinsam unterwegs und haben gemeinsam mit Freunden mit der Aktion „Sturm aufs Standesamt“, Anfang der 90er den juristischen und politischen Kampf begonnen, der 2017 endlich zur „Ehe für alle“ führte.  Doch uns voran gingen schon viele Menschen in viel schwereren Zeiten.

Natürlich ist Queerpolitik auch einer unserer Schwerpunkte in unserer parteipolitischen Arbeit. Meine Erfahrung: GRÜNE sind die QUEER-Lobby in der Politik.

Das Ziel: Als Queer-Aktivist überflüssig werden, weil queer lebende Menschen einfach ganz normal dazu gehören.

 

Jeversches Wochenblatt, 15.07.2017
Jeversches Wochenblatt, 15.07.2017

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